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Die Empfänger der gespendeten medizinischen Hilfsgüter

 

Am 31. Mai 2003 wurde unser erster Container (40 Fuß High Cube) mit Hilfe der GTZ nach Conakry verschifft und erreichte das Land am 23. Juni. Nach langwierigen Bemühungen eines Vereinsmitgliedes vor Ort, der AVODEG, des Gesundheitsministeriums und Vertretern des Krankenhauses Donka gelang es, den Container Mitte August desselben Jahres aus dem Zolllager frei zu bekommen und zwecks Verteilung der dringend benötigten Hilfsgüter in ein Lager des Krankenhauses zu überstellen.

Die Verteilung der Spenden erfolgte an die beiden  

- Universitätskrankenhäuser Donka und

- Ignace Deen,

- das Gesundheitszentrum Kouléwondy (alle 3 in der Hauptstadt Conakry) und

- das kommunale Krankenhaus von Siguiri im Nordosten Guineas, ca. 800 km von Conakry entfernt.

Bei den Spenden handelte es sich um Hilfsgüter, die uns von der Bundeswehr (reichlich medizinisches Verbands- und Versorgungsmaterial), den Hamburger Krankenhäusern Eilbek (sterile Artikel wie Verbands- und Versorgungsmaterial), St. Georg (Betten) und Harburg (Betten und Nachtschränke), vom Verein Mook Wat e. V. (PCs) und der Firma Philips Medical Systems (PCs) zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem unterstützte uns die Firma Star Car durch günstige Mietpreise für die LKW, mit denen wir die Hilfsgüter in das Lager bei der Bundeswehr in Hamburg sowie ein weiteres Lager in Quickborn brachten.

Die Fotos und Filmaufnahmen von der Übergabe sind bei unserem Partner leider verloren gegangen, jedoch wurden einige Zeit danach Aufnahmen im Gesundheitszentrum Kouléwondy und dem Krankenhaus Ignace Deen gemacht, die einen Überblick über diese beiden Einrichtungen geben und auch einige der gespendeten Betten und PCs zeigen.

Fotos vom Krankenhaus Ignace Deen

Ignace Deen ist das älteste Krankenhaus Guineas. Es wurde von der französischen Kolonialmacht gegründet, im Kolonialstil errichtet und 1903 eingeweiht. Es trug damals den Namen von Noel Ballay, dem ersten Lieutenant Gouverneur von Kolonial-Guinea. Nach der Unabhängigkeit Guineas wurde es in Ignace Deen umbenannt und in den letzten Jahren komplett renoviert

 

 

 

auf dem Krankenhausgelände

 

Besucher und Patienten

 

Innenhof

 

Patienten vor der Notaufnahme

 

ein Blick auf die rechtsmedizinische Abteilung

 

 

 

Fotos vom Gesundheitszentrum Kouléwondy

Das Gesundheitszentrum als zentrale Ambulanz verdankt dem Stadtteil Conakrys seinen Namen, in dem es liegt. Die Gebäude wurden ab 1936 als Poliklinik des Krankenhauses Ballay (jetzt: Ingnace Deen) errichtet.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie auf der Seite 'Kontaktbörse'.

 

 

am Eingang zum Gesundheitszentrum Kouléwondy

 

Dr. Youla, Leiter und Gründer des Gesundheitszentrums mit einem der gespendeten Computer

 

Krankenzimmer mit gespendeten Betten

 

Krankenzimmer mit gespendeten Betten

 

Patienten im Warteraum vor 2 Behandlungszimmern und einem Entbindungsraum